Verlust von Gepäck und Erstattung

Im Falle einer Beschädigung / Gepäckverlust gelten die gesetzlichen Haftungsbestimmungen. Nach dem Warschauer Abkommen entspricht die Haftung dem je nach Länderumrechnungsverordnung festgelegten Betrag, in Deutschland z. B. 27,35 € pro kg, in den USA 20 USD pro kg. Für internationale und innerdeutsche Reisen ist die Haftung für Beschädigung, Zerstörung, Verlust oder Teilverlust sowie eine verspätete Auslieferung von Reisegepäck kumulativ auf 1.000 Sonderziehungsrechte pro Reise und Reisendem begrenzt. Das Sonderziehungsrecht (SZR) ist die Recheneinheit des Internationalen Währungsfonds (IWF); 1.000 SZR entsprechen derzeit circa 1.100 €. (Bitte beachten Sie, dass dieser Betrag Kursschwankungen unterliegt und sich daher ändern kann.)

Allerdings kann ein Passagier eine höhere Haftungsgrenze in Anspruch nehmen, wenn er spätestens beim Check-in eine zusätzliche Erklärung abgibt und eine Zusatzgebühr entrichtet. Die Haftung für Verlust oder Beschädigung von Gepäck in inländischen Sektoren der Air India wird durch die „Carriage By Air Act 1972“ und wie folgt begrenzt:

a) bis zu einer Summe von Rs.450 (ca. 6,60 EURO; variiert nach aktuellem Wechselkurs) pro kg, eingechecktes Gepäck des Reisenden.

b) bis zu einer Summe von Rs.4000 (ca. 58,50 EURO; variiert nach aktuellem Wechselkurs) in Bezug auf Objekte, die der Fluggast selbst mit sich führt.

Das Warschauer Abkommen oder die Montrealer Konventionen gelten nur, wenn die inländische Reise in Verbindung mit einem internationalen Sektor steht.